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Die Augen sind der „Spiegel der Seele“

Wir als Ocularisten sehen es als unsere Aufgabe, nach dem Verlust eines Auges, die Gesichtsharmonie und die seelische Balance des Patienten wiederherzustellen.
Wir wissen welche große Verantwortung wir dabei tragen.

Um künstliche Augen zu formen, bedarf es höchster Kunstfertigkeit und technischer Präzision.
Ziel ist es, alle Details des gesunden Auges – Farbton, Wölbung, Größe, Wirkung – so genau wie möglich wiederzugeben.

Material und Anfertigung

Jede der von uns handgefertigten Augenprothesen, ist eine individuelle Einzelanfertigungen aus hochwertigem Kryolithglas, welches speziell für Menschenaugen aus Glas hergestellt wird.
Seine Vorzüge liegen in der ausgezeichneten Benetzbarkeit der äußerst glatten feuerpolierten Oberfläche (Tränenfilm), die ein angenehmes, reizfreies Tragen gewährleistet, sowie in der chemischen Neutralität des Glases (daher keine Allergien bekannt).

Bei der Anfertigung eines Kunstauges, gleichen wir viele Details mit ihrem Original ab.
So überprüfen wir z.B. den Verlauf ihres Lides, die Größe Ihrer Pupille, die Äderung, die Wölbung des originalen Augapfels und viele andere Parameter.

Dank der individuellen Anpassung kann die Prothese nicht nur bequem getragen werden, sondern gewährleistet auch ein hohes Maß an Ästhetik und Unauffälligkeit.  

Formgebung

Aufgrund der Volumenverhältnisse in der Augenhöhle stehen uns zwei verschiedene Prothesenarten zur Wahl.

Das dickere doppelwandige Reformauge oder die dünnere Scleralschale.

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Haben wir nach der Entfernung des Augapfels viel Platz in der Augenhöhle oder müssen ein großes Volumendefizit ausgleichen, können wir mit einem doppelwandigen Reformauge arbeiten, bei welchem wir flexibler in der Volumengestaltung sind.

Konnte der erblindete Augapfel erhalten werden, bietet die einwandige sogenannte Bulbusscleralschale eine sehr gute Möglichkeit mit einem Minimum an Volumenaufbau den eigenen Augapfel abzudecken und die ästhetische Gesichtsharmonie wieder herzustellen.

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